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Studiengebühren
Fast jedes Land erhebt Studiengebühren an internationale Studierende. Ausnahmen bilden z.B. Dänemark oder Norwegen.
Oftmals sind Studiengebühren nicht im ganzen Land auf einen festen Betrag festgelegt, sondern unterscheiden sich nach folgenden Kriterien:
1. Private oder staatliche Hochschule
Normalerweise erheben staatliche/öffentliche Hochschulen geringere Studiengebühren als private. Dafür sind die Zulassungsbedingungen für private meist leichter zu erfüllen und das Studienangebot stark an der Nachfrage der Studenten orientiert.
2. Bachelor oder Masterprogramm
Die Studiengebühren für ein Bachelorstudium sind in der Regel mit gleichen oder niedrigeren Studiengebühren verbunden, als für ein Masterstudium.
3. Unterscheidung einheimischer und internationaler Studenten
Oftmals ist es so, dass internationale Studenten höhere Studiengebühren bezahlen müssen, als einheimische. In manchen Fällen gibt es Vereinbarungen zwischen Deutschland und dem Gastland, die besagen, dass die deutschen Studenten im Gastland wie einheimische behandelt werden und nur die normalen Studiengebühren bezahlen müssen. Dies soll einen Studentenaustausch zwischen den beiden Ländern fördern. Solche Vereinbaren liegen mit folgenden Ländern vor: Nahezu alle Länder der EU, aber auch z.B. Indien (auch wenn die Vereinbarung hier selten praktiziert wird), und bis vor kurzem noch Neuseeland.
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