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Wann ins Ausland?
Ein Auslandssemester wird in der Regel frühestens im dritten Semester eingelegt. Grund hierfür ist, dass die ersten zwei Semester eines Studiums oft mit so grundlegenden Inhalten eingeplant werden, dass ein Auslandsaufenthalt sich nicht lohnt. Sinn eines Auslandssemester ist es, vom speziellen Studienangebot der Gastuniversität zu profitieren. Ohne wesentliche Grundkenntnisse, können keine speziellen Kurse besucht werden. Zudem ist es wünschenswert, dass Studenten, die ins Ausland gehen, schon einigermaßen wissen, in welche Richtung sie sich spezialisieren möchten. So kann das Auslandssemester dem individuellen Studienprofil des Studenten besser entsprechen. Darüber hinaus soll sich der Student zunächst im sicheren Rahmen der Heimatuniversität an das Studentenleben gewöhnen, bevor er sich im Kontext eines neuen Landes zurecht finden muss. Aus diesen Gründen ist es meist auch nicht möglich früher als vor dem dritten Semester ein Stipendium für einen Auslandsaufenthalt zu bekommen.
Viele Studenten streben auch das Ziel an, ihre Bachelor- Master- oder Doktorarbeit im Ausland zu schreiben. Dies macht Sinn, wenn es eine Universität gibt, deren Forschungsschwerpunkt in das Thema der Arbeit fällt und der Student von dem Wissen und der Arbeit dieser Universität profitieren kann. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Arbeit in einem Unternehmen zu schreiben, dass im Gastland ihren Sitz oder eine Filiale hat. In diesem Fall muss i.d.R. keine Immatrikulation an einer Gastuniversität stattfinden.
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